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Perioperative Strategie bei ASS/Clopidogrel. Blutungs- und thromboembolisches Risiko. Pharmazie in unserer Zeit [Pharm Unserer Zeit] Journal article

 
TitlePerioperative Strategie bei ASS/Clopidogrel. Blutungs- und thromboembolisches Risiko.
Author(s)Koscielny J 
InstitutionUniversitätsmedizin Berlin Charité - Campus Charité Mitte (CCM), Institut für Transfusionsmedizin, Charitéplatz 1, D-10117 Berlin.
SourcePharm Unserer Zeit 2009 Jul 1; 38(4):352-358.
AbstractEine perioperative Karenz der ASS/Clopidogrel-Medikation in der Phase der noch nicht endothelialisierten Stents erhöht signifikant das Risiko einer Stentthrombose mit einem plötzlichen Herztod, ihre Fortführung das einer klinisch relevanten Blutung im Operationsgebiet. Bei hohem Thromboserisiko sollten beide Medikamente, zumindest aber Acetylsalicylsäure, bis zum Operationstag gegeben werden. Eine Regionalanästhesie ist fast immer kontraindiziert.Unbeantwortet bleibt, welches perioperative hämostaseologisches Management zu erfolgen hat, wenn z.B. schwere perioperative Blutungen bei ASS/Clopidogrel-Medikation auftreten oder wenn z.B. ein Patient eine ASS-Resistenz bei perioperativer Monotherapie mit ASS aufweist oder ob eine perioperative Umstellung ("Bridging") einer ASS/Clopidogrel-Medikation durch intravenös applizierbare Glykoprotein-IIb/IIIa-Antagonisten mit kurzer Halbwertszeit, z.B. Eptifibatide, als alternative Plättchenhemmung klinisch sicher ist.
LanguageENG
Pub Type(s)JOURNAL ARTICLE
PubMed ID19572356
  
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